Straßenhund in Bukarest am Nordbahnhof, Rumänien

Herzlich willkommen beim Netzwerk RumänienStreuner

Das Netzwerk RumänienStreuner ist ein gemeinnütziger Verein, der aktiven Tierschützern/Tierschützerinnen und kleinen privaten Vereinen im Nordosten Rumäniens hilft, ihre allgegenwärtigen Probleme mit Straßenhunden und verwilderten Katzen einzudämmen. Wir wissen, dass wir alleine das Problem nicht lösen können, doch wir können – gemeinsam mit anderen Organisationen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Rumänien – die Not lindern und der systematischen Grausamkeit der rumänischen Behörden Steine in den Weg legen. Groß angelegte Kastrationsaktionen und die Rettung von Hunden direkt von der Straße, bevor die Hundefänger kommen, sind unsere Möglichkeiten.

22. Februar 2026

Wir helfen Hundemüttern und ihren Welpen, die auf den Straßen in Piatra Neamț und den umliegenden Dörfern des Bezirks Neamț herumstreunen. Verzweifelt suchen sie nach Futter und Schutz vor der Witterung.

Ein Netzwerk kann nur so gut sein, wie die Menschen, die sich zusammenfinden, um den ausgestossenen Straßenhunden zu helfen, sie einzufangen, und ihnen einen geschützten Platz, Futter und etwas Wärme anzubieten. Wir unterstützen aktiv  Tierschützer*innen vor Ort mit Futter, Decken, Tierarztkosten für Wurmkuren, Impfungen usw. …

Das wichtigste ist die Kastration der Hundemütter, damit sie nicht in wenigen Monaten erneut Welpen in eine feindliche Welt werfen. Straßenhündinnen bringen ihre Kinder unter unsäglichen Bedingungen zur Welt: in Betonröhren unter Einfahrten zu Häusern, in nahezu verfallenen Hütten … einfach an jedem Ort, der ein bisschen Schutz vor dem Wetter und möglichen Feinden verspricht. Sehr oft sind diese Verstecke direkt an einer Straße, und sobald die Welpen krabbeln können, ist die Gefahr allgegenwärtig, dass sie von Autos überfahren werden. Und überall lauern die Hundefänger der Tötungsstation. Dort ist leider inzwischen kaum Hilfe mehr möglich, alles, was sie einfangen, wird nach 2 – 3 Wochen gnadenlos getötet, es gibt kaum Ausnahmen. Es ist ein lukratives Geschäft.

Wir arbeiten Hand in Hand für Pfoten.

Einer der beiden Welpen wurde einen Tag später tot auf der Straße gefunden, die Hundemama und der andere Welpen konnten gesichert werden. Sie heissen jetzt Adele und Angel

10 Januar 2026
Sieben kleine Patenhunde, unsere „Kartonwelpen“ haben die lange Reise in die Freiheit geschafft und sind nun auf ihren Pflegestellen angekommen. Im Oktober 2025 hatte eine befreundete Tierschützerin sie alle zusammen in einem Karton gefunden. Aber das dürfen sie nun vergessen, denn jetzt geht’s los! Rein ins Leben!

Update 27. November 2025

Aufgrund der vielen Nachfragen hat heute eine weitere Kastrationsaktion in einem 3. Ort – in Roznov – stattgefunden. Es wurden vom Tierarzt-Team 87 Hunde und 12 Katzen unfruchtbar gemacht! Wieder haben wir viele Spenden erhalten, und können damit 50 Hundekastrationen finanzieren. DANKE!

25. Oktober 2025

Wir haben wieder an einer sehr wichtigen großen Kastrationsaktion in den Orten Borca und Farcașa für Hunde und Katzen im Bezirk Neamț teilgenommen und IHR habt uns so sehr unterstützt. 

UNSER ZIEL war dieses deutsch-rumänische Event mit mind. 30 Kastrationen finanziell zu unterstützen. Schaffen wir zusammen 900 Euros? – es ist so wichtig! Eure Bereitschaft, das zu unterstützen war riesig!
Am 23. und 24. Oktober war es soweit. Sonja vom befreundeten Verein Spitz & Pawtners  war vor Ort , hat mitgeholfen und alles dokumentiert. Unterstützt wird diese Kastrationsaktion auch von der rumänischen Organisation N.A.P.A – der Leiter der Organisation Florin Vornicu ist uns persönlich bekannt. Die beiden Gemeinden Borca und Farcașa unterstützen bei der Logistik. Es ist erfreulich, dass sich immer mehr Gemeindevorstände im Bezirk Neamț FÜR KASTRATION aussprechen und Unterstützung anbieten, auch wenn leider noch zu viele Gemeinden für sehr viel Geld die Hundefänger engagieren, um die Straßen zu „säubern“. Diese Hunde landen im Tierheim Piatra Neamț und können nach 14 Tagen getötet werden. Im Jahr 2025 hat der Regierungsbezirk Neamț selbst Kastrationaktionen durchgeführt, (520 Tiere).
Leider ist das viel zu wenig, denn im gleichen Zeitraum haben sie etwa doppelt so viele Hunde eingefangen und sehr viele davon getötet. (Alle Hunde auf dem Bild haben wir übrigens gerettet und sie leben glücklich in ihren Familien.)

16. August 2025

Vier Jahre Netzwerk RumänienStreuner im Regierungsbezirk Neamț im Nordosten Rumäniens   
Tierschutzarbeit in diesem weitgehend sehr armen Landesteil Rumäniens ist ein ständiger Kampf gegen Unzuverlässigkeit, Schlamperei, Korruption, die „Hundemafia“ und tägliche Verbrechen an wehrlosen Tieren. Straßenhunde sind in Rumänien inzwischen ein riesengroßes Geschäft geworden, von dem mehrere Industriezweige leben, angefangen bei den Erbauern und Betreibern der sogenannten städtischen Tötungsstationen, die lediglich gewinnorientiert denken, und nicht selten in kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Darüber hinaus verdienen Futtermittelhersteller, zahlreiche neue Tierkliniken, mehr oder weniger ausgebildete Tierärzte, die Pharmaindustrie usw. an den Straßenhunden, die von uns ausländischen Organisationen gerettet werden. Denn vor der Rettung müssen die Hunde geimpft, gechipt, kastriert und medizinisch versorgt werden. Auch die Fütterung und Unterbringung der Hunde bis zur Ausreise, sowie der Transport der Hunde ins westliche Ausland ist ein gutes Geschäft. Tierschutz ist teuer! Obwohl uns dies alles schmerzlich bewusst ist,  können wir einfach  nicht anders, als zumindest einige dieser wunderbaren Hunde aus dem Todes-Tierheim zu befreien und Familien für sie zu suchen. Viel zu viel sterben leider bevor wir ihnen helfen können, vor allem Welpen und junge Hunde sind den Viren und Bakterien schutzlos ausgeliefert. Es ist immereine Achterbahn der Gefühle, An einem Tag freuen wir uns, dass sich Hunde erholt haben und auf dem Weg ins Glück sind, am nächsten Tag werden wieder tote Welpen in einem der Zwinger gefunden.

Doch neben vielen „schwarzen Schafen“ kennen wir in Piatra Neamț und Umgebung liebe und empathische Menschen, denen die Straßentiere ehrlich am Herzen liegen. Ihnen können wir ein wenig helfen. Ebenso haben wir in Deutschland schon etliche  Familien glücklich gemacht, die täglich Freude an unseren zauberhaften Hunden haben. Das entschädigt immer wieder für alles andere. Man muss leider lernen, auszublenden, was man zwar weiß, aber nicht unbedingt sofort ändern kann! Mit mehreren Tierschutzvereinen aus Deutschland, Frankreich und Belgien arbeiten wir gemeinsam an diesem Ziel. Alleine würde gar nicht gehen. Unser Name Netzwerk RumänienStreuner ist Programm geworden. Wir danken unseren treuen Spenderinnen und Spendern!

Neu ist das Untermenü: PATENHUNDE. Dort stellen wir Hunde vor, für die wir als Verein eine Patenschaft übernehmen: Wir geben Hunden aus dem Tötungstierheim von Piatra Neamț eine Chance auf ein schönes Leben. Wir reservieren sie, geben ihnen Namen, finanzieren Entwurmungen,  Impfungen und Ausweise. Gemeinsam mit anderen Vereinen suchen wir für diese Hunde eine Möglichkeit, Piatra Neamț zeitnah zu verlassen.

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Die Situation im "Tierheim" von Piatra Neamt

Von der Bezirkshauptstadt Piatra Neamț aus sind regelmäßig Hundefänger in den umliegenden Dörfern und Gemeinden unterwegs, die mit grausamen Methoden Hunde einfangen und sie ebenso brutal in das Auffanglager bringen. Dort bekommen die Hunde eine Nummer. Sieben Tage hat der Besitzer eines Hundes Zeit, sein Tier wieder abzuholen. Weitere sieben Tage werden die Hunde zur Adoption angeboten. Und danach können sie getötet werden. So gibt es das Gesetz vor.

Tierschutzorganisationen aus Rumänien, Deutschland, Frankreich, Belgien und Großbritannien bemühen sich gemeinsam, möglichst viele Hunde innerhalb dieses Zeitfensters aus dem Lager zu befreien und in rumänischen Pflegestellen unterzubringen, um sie später in ihren Ländern in geeignete Familien zu vermitteln. 
Das Einfangen und „Aufbewahren“ der Hunde bringt den Betreibern der öffentlichen Hundeauffanglager nicht nur in Piatra Neamt leicht verdientes Geld. Die Tiere werden kaum gefüttert und meist nicht medizinisch versorgt. Dazu erzeugen Korruption, Vetternwirtschaft und absolutes Desinteresse von Seiten der Stadt, der Tierheim-Mitarbeiter und anderen Verantwortlichen ein System, dessen Leidtragende die Hunde sind .
Zum Glück gibt es einige sehr engagierte rumänische Tierschützerinnen in Piatra Neamț und Umgebung, die seit Jahren dieses System anprangern und auch mit juristischen Mitteln bekämpfen. Doch wie überal ist das ein zäher, zeitraubender Kampf. Doch es lohnt sich, weiter für diese wunderbaren Hunde zu kämpfen.

Es ist noch ein langer Weg, den viele engagierte Tierschützer gemeinsam gehen wollen. Unterwegs müssen wir mithelfen, Hunde aus dem Auffanglager herauszuholen..

16. August 2021

Gründung des Vereins Netzwerk RumänienStreuner – Unsere Ziele – Aktionsbereich ist der Regierungsbezirk Neamț im Nordosten Rumäniens

  • Wir unterstützen Kastrationsaktionen in  Städten und Dörfern für Straßenhunde und -katzen, sowie für Haustiere, deren Besitzer sich die Kosten für die Kastration ihrer Tiere nicht leisten können
  • Wir unterstützen Pflegestellen in Rumänien, die Straßenhunde und Hunde aus den Tötungslagern vorübergehend bei sich aufnehmen, sie versorgen und auf ein neues Leben in einer Familie vorbereiten
  • wir stellen Hunde zur Adoption vor, für die wir die Verantwortung übernommen haben, und für die wir ein schönes Zuhause bei tierlieben Menschen suchen.
  • wir unterstützen engagierte Pflegestellen in Deutschland, ohne die eine Vermittlung der Hunde kaum möglich ist
  • Wir bilden funktionierende Netzwerke mit Tierschutzorganisationen aus Frankreich, Belgien, Deutschland und Rumänien, und unterstützen die politische Arbeit der Einheimischen gegen tierquälerisches Handeln und Korruption unter dem Mantel des Tierschutzes
  • wir vermitteln Hunde aus dem Bezirk Neamț nach Deutschland mit Erlaubnis nach §11 TSchG des Veterinäramtes Eschwege

Bitte helfen Sie uns, damit wir den Tieren helfen können

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