Baja
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geburtsdatum: 11/2025
ungefähre Größe: noch im Wachstum, wird etwa mittelgroß
Namenspatenschaft: Andrea K.
Ab 14.3. 2026 auf Pflegestelle in Süddeutschland, im Großraum Heilbronn
März 2026
Angekommen, zusammen mit Bellini!
Dezember 2025
In dem kleinen Ort Girov nahe Piatra Neamt fand eine befreundete Tierschützerin einen Wurf Welpen in einer Betonröhre im Straßengraben, an einer vielbefahrenen Straße. 4 kleine Hundemädchen saßen dort zusammengekauert und versuchten sich zu wärmen. Ihre Mutter, die wir Belinda Getauft haben, hatte große Angst vor den Menschen und ist jedesmal weg gelaufen. Sie lebt schon seit einiger Zeit in diesem Teil des Orts und wird immer mal von den Anwohnern gefüttert. Ihre vier Welpen heissen Baja, Bellini, Betsy und Betty. Mit in der Gruppe lebt der weisse Tiberius, der etwa gleichaltrig ist. Seine Mama, die wir Diana genannt haben, ist extrem menschenscheu.
Die Kleinen waren in ständiger Gefahr. Jederzeit könnten Hundefänger kommen und die Welpen einsammeln, oder sie krabbeln auf die Straße und werden überfahren.
Da sie alt genug waren, auch ohne Mutter zu überleben konnten die Tierschützerin die Welpen eingefangen werden. Sie waren – anders als ihre Mütter – von Beginn an zutraulich.
Diana konnten wir inzwischen einfangen, kastrieren und wieder frei lassen. Belinda bisher nicht.
Wir helfen Hundemüttern und ihren Welpen
die auf den Straßen in Piatra Neamț und den umliegenden Dörfern des Bezirks Neamț herumstreunen. Verzweifelt suchen sie nach Futter und Schutz vor der Witterung.
Ein Netzwerk kann nur so gut sein, wie die Menschen, die sich zusammenfinden, um den ausgestossenen Straßenhunden zu helfen, sie einzufangen, und ihnen einen geschützten Platz, Futter und etwas Wärme anzubieten. Wir wollen Tierschützer*innen vor Ort mit Futter, Decken, Tierarztkosten für Wurmkuren, Impfungen usw. unterstützen … Das wichtigste ist die Kastration der Hundemütter, damit sie nicht in wenigen Monaten erneut Welpen in eine feindliche Welt werfen. Straßenhündinnen bringen ihre Kinder unter unsäglichen Bedingungen zur Welt: in Betonröhren unter Einfahrten zu Häusern, in nahezu verfallenen Hütten … einfach an jedem Ort, der ein bisschen Schutz vor dem Wetter und möglichen Feinden verspricht. Sehr oft sind diese Verstecke direkt an einer Straße, und sobald die Welpen krabbeln können, ist die Gefahr allgegenwärtig, dass sie von Autos überfahren werden.
Und überall lauern die Hundefänger der Tötungsstation. Dort ist leider inzwischen kaum Hilfe mehr möglich, alles was sie einfangen, wird nach 14 Tagen rigoros getötet, es gibt kaum Ausnahmen.
Wir arbeiten Hand in Hand für verlassene Pfoten.
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