Ellie

Geschlecht: weiblich, kastriert
Geburtsdatum: 11/2025
ungefähre Größe: noch im Wachstum, wird etwa mittelgroß
Namenspatenschaft: Andrea K.

Ellie hat ihr Zuhause gefunden!

ELLIE sucht ihr Herz-Zuhause

Manchmal beginnt ein Leben nicht auf der Sonnenseite…Die kleine Ellie wurde am 02.12.2025 auf den Straßen Rumäniens geboren – zusammen mit ihrem Bruder, ohne Sicherheit, ohne Geborgenheit. Doch sie hatte Glück und konnte gerettet werden.

Heute lebt Ellie auf einer liebevollen Pflegestelle in 91567 Herrieden und zeigt jeden Tag, was für ein besonderes Hundemädchen in ihr steckt. Zusammen mit ihrem Bruder und weiteren Hunden wächst sie dort behütet auf. Mit allen Artgenossen ist sie super verträglich. Mit aktuell etwa 35 cm wird sie vermutlich einmal klein bis mittelgroß.
Ellie ist eine stille Beobachterin mit einem riesengroßen Herzen. Sie ist noch etwas schüchtern und guckt sich neue Dinge lieber erst einmal aus sicherer Entfernung an. Wenn sie merkt, dass keine Gefahr droht, siegt die Neugier und sie traut sich Schritt für Schritt näher heran.
Trotz ihrer Vorsicht ist sie ein ganz typischer Welpe: verspielt, lieb und manchmal blitzt auch bei ihr der Schalk durch – ganz auf ihre leise Art.

Auf ihrer Pflegestelle lernt sie bereits fleißig das kleine Hunde-1×1 – sie ist schon fast stubenrein und Autofahren meistert sie ganz entspannt. Alltagsgeräusche wie Staubsauger kennt sie schon und bleibt dabei gelassen. Das Laufen an der Leine steht als Nächstes auf dem Plan, dafür ist sie einfach noch zu kurz auf der Pflegestelle.

Was Ellie sich am meisten wünscht?
Menschen mit Geduld und einem ruhigen Händchen. Menschen, die ihr Zeit geben, sie liebevoll an die Pfote nehmen und ihr zeigen, dass die Welt schön sein kann. Menschen, die ihr Sicherheitsnetz sind und sich freuen, wenn sie jeden Tag ein bisschen mehr auftaut. Denn wenn Ellie vertraut, dann ist sie unglaublich anhänglich, verschmust und bindet sich ganz eng an ihre Menschen. Sie verschenkt ihr Herz nur einmal – aber dann für immer.
Kinder sollten bereits älter sein (ab 10 Jahren), ruhig sein und den respektvollen Umgang mit Hunden kennen. Wer schenkt dieser zarten Seele das Zuhause, das sie so sehr verdient?

April 2026

Ellie und Johnny haben sich auf den Weg gemacht und kommen bald in Deutschland auf ihrer Pflegestellenstelle an

Dezember 2025
Ellie hatte nicht den Start, den man sich für ein Hundebaby wünscht: Ihr bisheriger Weg war lang, eiskalt und sehr steinig, gepflastert mit Hoffnung, Leid, Tod und immer wieder neue Hoffnung. …

Neun kleine Hunde, geboren im Dezember 2025, hausten unter einem alten Schuppen, inmitten vom Müll der Menschen. Ein Papa war öfter bei ihnen, die Mutter war sehr menschenscheu. Die Kleinen wurden krank, manche sind erfroren, andere an einer Viruskrankheit beim Tierarzt gestorben
Vier liebe Tierschützerinnen haben sich um die Kleinen gekümmert, so gut es eben ging. Nur vier Welpen haben überlebt, Ellie und Johnny, zwei weitere Jungs leben immer noch zusammen mit ihrem Papa dort. Sie finden Menschen super gruselig.
Danke an Dalida, Ela, Nicoleta, Eva, und die engagierten Tierärzte vor Ort. So konnten zumindest Ellie und ihr Brüderchen Johnny gerettet werden. Wir hoffen, dass die Eltern bald eingefangen werden können, um sie zu kastrieren. Danach werden sie wieder an ihren angestammten Plätzen frei gelassen. Nicht alle Hunde möchten Kontakt zu Menschen.
An die anderen Kleinen, die es nicht geschafft haben: lauft frei über bunte Wiesen und spielt in der Sonne.

Wir helfen Hundemüttern und ihren Welpen
die auf den Straßen in Piatra Neamț und den umliegenden Dörfern des Bezirks Neamț herumstreunen. Verzweifelt suchen sie nach Futter und Schutz vor der Witterung.

Ein Netzwerk kann nur so gut sein, wie die Menschen, die sich zusammenfinden, um den ausgestossenen Straßenhunden zu helfen, sie einzufangen, und ihnen einen geschützten Platz, Futter und etwas Wärme anzubieten. Wir wollen Tierschützer*innen vor Ort mit Futter, Decken, Tierarztkosten für Wurmkuren, Impfungen usw. unterstützen … Das wichtigste ist die Kastration der Hundemütter, damit sie nicht in wenigen Monaten erneut Welpen in eine feindliche Welt werfen. Straßenhündinnen bringen ihre Kinder unter unsäglichen Bedingungen zur Welt: in Betonröhren unter Einfahrten zu Häusern, in nahezu verfallenen Hütten … einfach an jedem Ort, der ein bisschen Schutz vor dem Wetter und möglichen Feinden verspricht. Sehr oft sind diese Verstecke direkt an einer Straße, und sobald die Welpen krabbeln können, ist die Gefahr allgegenwärtig, dass sie von Autos überfahren werden. 
Und überall lauern die Hundefänger der Tötungsstation. Dort ist leider inzwischen kaum Hilfe mehr möglich, alles was sie einfangen, wird nach 14 Tagen rigoros getötet, es gibt kaum Ausnahmen.

Wir arbeiten Hand in Hand für verlassene Pfoten.

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