Johnny

Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: 12/2025
ungefähre Größe: noch im Wachstum, wird etwa mittelgroß
Namenspatenschaft: Ela J.

Auf Pflegestelle in Süddeutschland, 91567 Herrieden

Mai 2026

Johnny: Kleiner Clown, großes Herz
Manchmal beginnt ein Leben nicht auf der Sonnenseite…
Der kleine Johnny wurde am 02.12.2025 auf den Straßen Rumäniens geboren – zusammen mit seiner Schwester, ohne Sicherheit, ohne Geborgenheit. Doch er hatte Glück und konnte gerettet werden.

Heute lebt Johnny auf einer liebevollen Pflegestelle in 91567 Herrieden und zeigt jeden Tag, was für ein toller Hundejunge in ihm steckt. Zusammen mit seiner Schwester und weiteren Hunden wächst er dort behütet auf. Er ist mit allen Artgenossen super verträglich. 
Mit aktuell etwa 40 cm und knapp 10 kg wird er vermutlich einmal mittelgroß.

Doch viel größer als er selbst ist sein Mut: Johnny ist ein fröhlicher kleiner Kerl, der sein Leben liebt. Er ist total anhänglich, super offen, super freundlich und super verspielt. Ein kleiner, mutiger, witziger Kerl eben. Natürlich ist er auch ein ganz typischer Welpe: verspielt, frech und voller Lebensfreude. 
Auf seiner Pflegestelle lernt er bereits fleißig das kleine Hunde-1×1 – er ist schon fast stubenrein und Autofahren meistert er ganz entspannt. Alltagsgeräusche wie Staubsauger kennt er schon und bleibt dabei gelassen. Das Laufen an der Leine steht als Nächstes auf dem Plan, dafür ist er einfach noch zu kurz auf der Pflegestelle.

Was Johnny sich am meisten wünscht?
Menschen, die ihm Zeit geben, ihn liebevoll an die Pfote nehmen und ihm zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Menschen, die sein Potenzial erkennen und gemeinsam mit ihm wachsen möchten.
Denn Johnny ist nicht nur neugierig – er ist auch unglaublich verschmust und bindet sich eng an seine Menschen.
Kinder sollten bereits älter sein (ab 10 Jahren) und den respektvollen Umgang mit Hunden kennen.
Wer schenkt diesem kleinen Kerl das Zuhause, das er so sehr verdient?

April 2026: Ellie und Johnny haben sich auf den Weg gemacht und kommen bald in Deutschland auf ihrer Pflegestellenstelle an

Dezember 2025
Johnny hatte nicht den Start, den man sich für ein Hundebaby wünscht: Sein bisheriger Weg war lang, eiskalt und sehr steinig, gepflastert mit Hoffnung, Leid, Tod und immer wieder neue Hoffnung. …

Neun kleine Hunde, geboren im Dezember 2025, hausten unter einem alten Schuppen, inmitten vom Müll der Menschen. Ein Papa war öfter bei ihnen, die Mutter war sehr menschenscheu. Die Kleinen wurden krank, manche sind erfroren, andere an einer Viruskrankheit beim Tierarzt gestorben
Vier liebe Tierschützerinnen haben sich um die Kleinen gekümmert, so gut es eben ging. Nur vier Welpen haben überlebt, Ellie und Johnny, zwei weitere Jungs leben immer noch zusammen mit ihrem Papa dort. Sie finden Menschen super gruselig.
Danke an Dalida, Ela, Nicoleta, Eva, und die engagierten Tierärzte vor Ort. So konnten zumindest Ellie und ihr Brüderchen Johnny gerettet werden. Wir hoffen, dass die Eltern bald eingefangen werden können, um sie zu kastrieren. Danach werden sie wieder an ihren angestammten Plätzen frei gelassen. Nicht alle Hunde möchten Kontakt zu Menschen.
An die anderen Kleinen, die es nicht geschafft haben: lauft frei über bunte Wiesen und spielt in der Sonne.
 

Wir helfen Hundemüttern und ihren Welpen
die auf den Straßen in Piatra Neamț und den umliegenden Dörfern des Bezirks Neamț herumstreunen. Verzweifelt suchen sie nach Futter und Schutz vor der Witterung.

Ein Netzwerk kann nur so gut sein, wie die Menschen, die sich zusammenfinden, um den ausgestossenen Straßenhunden zu helfen, sie einzufangen, und ihnen einen geschützten Platz, Futter und etwas Wärme anzubieten. Wir wollen Tierschützer*innen vor Ort mit Futter, Decken, Tierarztkosten für Wurmkuren, Impfungen usw. unterstützen … Das wichtigste ist die Kastration der Hundemütter, damit sie nicht in wenigen Monaten erneut Welpen in eine feindliche Welt werfen. Straßenhündinnen bringen ihre Kinder unter unsäglichen Bedingungen zur Welt: in Betonröhren unter Einfahrten zu Häusern, in nahezu verfallenen Hütten … einfach an jedem Ort, der ein bisschen Schutz vor dem Wetter und möglichen Feinden verspricht. Sehr oft sind diese Verstecke direkt an einer Straße, und sobald die Welpen krabbeln können, ist die Gefahr allgegenwärtig, dass sie von Autos überfahren werden. 
Und überall lauern die Hundefänger der Tötungsstation. Dort ist leider inzwischen kaum Hilfe mehr möglich, alles was sie einfangen, wird nach 14 Tagen rigoros getötet, es gibt kaum Ausnahmen.

Wir arbeiten Hand in Hand für verlassene Pfoten.

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